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MITGLIEDER-
ORGANISATIONEN

 

Vergangene Events und Termine

 

5. Herbstanlass vom 3.11.2016

Präsentation vom Herrn Prof. Dr. A. Wermelinger

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SREI-Podium vom 5. Februar 2015 in Zürich

Elisabeth Fontana - Zoller & Partner Immobilien Managament AG
Michel de Roche - Präsident FK STWE
Karola Marder - GRIBI Bewirtschaftung AG und Vorstandsmitglied FK STWE
Stephan Wegelin (GL SVIT Schweiz), Michel de Roche (Präsident FK STWE)
 
 

3. Herbstanlass der Fachkammer Stockwerkeigentum vom 30. Oktober 2014 in St. Gallen

 
 

SVIT-Campus zum Thema Stockwerkeigentum vom Oktober 2014 in Pontresina

Amédéo Wermelinger und Michel de Roche
 
 

Generalversammlung 2014

Die zweite Generalversammlung der Fachkammer Stockwerkeigentum fand am 7. Mai 2014, ab 09.30 in einem Sitzungszimmer des Hotels Au Premier in Zürich statt. Die Versammlung verlief ohne grössere Diskussionen. Sämtlichen Anträgen des Vorstandes wurde stattgegeben, nebst der Wiederwahl des bisherigen Vorstandes wurde mit Regula Bucher wiederum eine Vertreterin der Region Zentralschweiz in den Vorstand gewählt. Der Vorstand dankt für das Vertrauen und freut sich auf die weitere Zusammenarbeit. Das Protokoll der Versammlung finden Sie hier.

 

 

 

2. Herbstanlass in Emmenbrücke

Der zweite Herbstanlass am 14. November 2013 der Fachkammer Stockwerkeigentum SVIT übertrifft wieder die Erwartungen der Organisatoren. Prof. Dr. Roland Pfäffli glänzte als Hauptreferent mit Kompetenz, Witz und einem Steilpass.

 

Wenn Roland Pfäffli, Titularprofessor an der Universität Freiburg, Grundbuchverwalter und Notar in Thun sowie Autor zahlreicher Fachartikel, spricht, strömen die Massen. Wie kaum ein zweiter versteht er es, sein an sich recht trockenes Fachgebiet „Sachenrecht“ dem Publikum näher zu bringen. Während dem er behauptete, dass die durchschnittliche Aufmerksamkeitszeit eines Zuhörers eines Referats nur bei 22 Minuten liege – was wissenschaftlich erwiesen sei – fesselte er die gut 115 Teilnehmer des zweiten Herbstanlasses der Fachkammer Stockwerkeigentum während über dreiviertel Stunden. Dabei gelang es ihm einerseits, unzählige Entscheide und juristische Fakten kurz und prägnant darzustellen, ohne belehrend zu wirken, anderseits liess er auch Details einfliessen, die seinem Referat eine ganz persönliche Note gaben.

 

Registerschuldbrief. Pfäffli ist gewissermassen geistiger Vater des Registerschuldbriefs. Dieser löst bekanntlich in der Praxis seit seiner Einführung am 1. Januar 2012 immer mehr die bisherigen Wertpapiere ab, welche bei Verlust in einem immer noch langen Verfahren kraftlos erklärt werden müssen. Die Einführung dieser enormen Praxiserleichterung geht auf ein Schreiben zurück, welches Pfäffli anno 1997 an den damaligen Glarner Ständerat Fritz Schiesser richtete. Ein Projekt, dessen Umsetzung in der Folge fast 15 Jahre dauerte.

 

Falsche Person. Der Referent zeigt auf, dass eine ganz aktuelle Auskunft aus dem Grundbuch unter Umständen sehr wichtig sein kann. Ist nämlich im Grundbuch ein Geschäft zwar im Tagebuch eingetragen, aber noch nicht im Hauptbuch vermerkt, was gemäss Pfäffli je nach Grundbuchamt zwischen einer Woche und mehreren Monaten (!) dauern kann, so ist eine allfällige Klage wegen einer Dienstbarkeitsverletzung bereits gegen den bisher nur im Tagebuch eingetragenen neuen Eigentümer zu richten. Hier lohnt sich also das Einholen aktueller Auskünfte immer. Analoges gilt für die Frage, wer einen Mietvertrag auf der Eigentümerseite kündigen darf. Ist ein Kaufvertrag bereits – aber nur – im Tagebuch eingetragen, ist eine Kündigung im Namen des neuen Eigentümers auszusprechen.

 

Verwalter. Wird ein Verwalter durch das Gericht eingesetzt, so gelten für die Auswahl des Verwalters die sog. Ausstandsregeln nicht. Es ist somit möglich, dass auch ein Verwandter oder Verschwägerter eines Eigentümers als Verwalter eingesetzt wird. Ob das im Sinne der zukünftigen Konfliktminimierung sinnvoll ist, bleibt aber offen.

 

Geometerplan. Interessant waren auch die Ausführungen des Referenten zur Frage, welche Qualität ein Plan haben muss, wenn er im Grundbuch als Ausweis der örtlich beschränkten Ausübung einer Dienstbarkeit, beispielsweise eines Wegrechts, hinterlegt werden soll. Hier ist nach einem neueren Urteil des Bundesgerichts ein Geometerplan erforderlich. Ein Architektenplan oder gar eine handschriftliche Zeichnung reicht unter keinen Umständen aus.

 

Rückzug. Ist ein Geschäft zwar im Tagebuch des Grundbuchs, aber noch nicht im Hauptbuch eingetragen, so können die Parteien des Vertrages gemeinsam, allenfalls auch unter Mitwirkung des Notars, die Eintragungsermächtigung an das Grundbuchamt zurückziehen. Dies kommt zwar selten vor, ist aber ohne Weiteres möglich.

 

Grundstücksfläche. Pfäffli zeigte– wohl nicht nur ernst gemeint – auch auf, wie der findige Projektgestalter zusätzliche Quadratmeter für seine Immobilienprojekte finden kann: Im Grundbuch und damit jeweils auch in den Kaufverträgen wird „nur“ die sog. Projektionsfläche, d.h. diejenige Fläche, welche ein Grundstück an Hanglage auf eine 100% ebene Fläche projiziert, aufgeführt. Ein Grundstück mit schräger Oberfläche weist demgemäss eine grössere effektive Nutzfläche auf, als das Grundbuch hergibt. Dies lässt – sinnvolle Projektgestaltung vorausgesetzt – ein Mehrnutzen für den Endnutzer durchaus zu.

 

Jubiläum. Pfäffli spielte dem ebenfalls anwesenden „ungekrönten König des Stockwerkeigentums“ Prof. Dr. Amédéo Wermelinger schliesslich noch einen Steilpass  zu, dass es wohl dessen Aufgabe sei, zum 50-jährigen Jubiläum des Inkrafttretens des Recht des Stockwerkeigentums einmal eine Gesamtsanierung dieses Normenkomplexes zu prüfen.

 

 

Sidebox

 

Die Fachkammer Stockwerkeigentum nutzte die Gelegenheit, sich und ihre Projekte dem grossen Publikum zu präsentieren. Sie zeigte einerseits einleitend durch ein kurzes Referat des Präsidenten Michel de Roche, anderseits abschliessend durch eine von Tayfun Celliker kompetent geführte Talk-Runde auf, welche Ideen seit dem letzten Herbstanlass weiterverfolgt wurden.

 

Petra Gronuz hielt ein flammendes Plädoyer für die bereits im nächsten Jahr geplanten neuen Ausbildungsblöcke unter dem Titel „Fit für Stockwerkeigentum“. Im Kern will die Kammer dabei den Teilnehmern nebst dem eigentlichen Fachwissen insbesondere auch sog. Soft-Skills weitergeben, welche ihnen ermöglichen sollen, eine Versammlung auch bei kritischem Verlauf souverän leiten zu können.

 

Benno Zoller zeigte auf, dass die anstehenden umfassenden Sanierungsmassnahmen gerade bei grösseren Stockwerkeigentümergemeinschaften finanziell unter einem schlechten Stern stehen. Dies insbesondere weil einerseits die erforderlichen Eigenmittel vielerorts nicht vorhanden sind und anderseits die Verschiedenheit der Interessen der Eigentümer oft ein Problem darstellt, wenn es um Entscheidungsfindungen geht. Auch nach einer Vielzahl von Gesprächen mit Banken ist das Ei des Kolumbus nicht gefunden. Er dachte aber erstmals laut darüber nach, ob es nicht eine Aufgabe des Bundes sein könne, mit entsprechenden Bürgschaften für günstige Sanierungskredite zu Gunsten der Gemeinschaften zu sorgen.

 

Michel de Roche sprach vom Revisionsbedarf auf Gesetzesebene. Die Fachkammer hat in den letzten Monaten viele Gespräche mit Fachleuten geführt und ist der Meinung, dass das 50-jährige Jubiläum des Rechts des Stockwerkeigentums in der Schweiz als Meilenstein genutzt werden muss, um auf den anstehenden Revisionsbedarf nachhaltig aufmerksam zu machen.

 

Generalversammlung 2013

Die erste Generalversammlung der Fachkammer Stockwerkeigentum fand am  25. April 2013, ab 09.30 Uhr im Sitzungszimmer des Hotels Au Premier an der Bahnhofstrasse 25 in Zürich in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof SBB statt. Nebst den üblichen Traktanden, welche allesamt reibungslos über die Bühne gingen, diskutierte die Versammlung die verschiedenen Projektideen, welche der Vorstand verfolgt. Der Vorstand dankt den Mitgliedern für Ihr Interesse und freut sich, seine Mitglieder bald wieder an einer Veranstaltung der Fachkammer begrüssen zu dürfen.

Das Protokoll der Generalversammlung finden Sie hier.

 

1. Herbstanlass in Liebefeld (BE)

Am 21. November 2012 fand der erste Herbstanlass der Fachkammer Stockwerkeigentum statt. Über 80 Teilnehmer zeigten, dass das Thema Stockwerkeigentum seine Berechtigung hat. Der Anlass, welcher aus einem Referatsteil sowie einem ausgedehnten Apéro besteht, kann als sehr gelungen bezeichnet werden. Ein ausführlicher Bericht folgt an dieser Stelle.

 

 

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Hier geht's zum Referat von Michel de Roche

Hier geht's zum Referat von Prof. Dr. Amédéo Wermelinger

 

Seminar zur Zweitwohnungsinitiative - Verordnung des Bundesrates

Die SRES veranstaltete im Zusammenhang mit der Verordnung des Bundesrates zur Zweitwohnungsinitiative eine Veranstaltungsreihe. Der Präsident der Fachkammer Stockwerkeigentum, Michel de Roche, referierte anfangs Oktober in Thun, Brig, Chur und Buochs zur geltenden Rechtslage sowie zu den zu erwartenden Änderungen aufgrund der neuen Rechtslage. Insgesamt nahmen über 110 Interessierte an den Referaten teil. 

 

 

 

 

Fit für Stockwerkeigentum, 4. September 2012

Am 4. September 2012 fand unter dem Fachpatronat der Fachkammer Stockwerkeigentum in Zusammenarbeit mit der SRES ein erstes Seminar unter dem Titel "Fit für Stockwerkeigentum" statt. Nach einer kurzen Vorstellung der Fachkammer durch Michel de Roche bestritt Prof. Dr. Amédéo Wermelinger den inhaltlichen Teil der Weiterbildungsveranstaltung. Konkret wurden folgende Themen bearbeitet:

 

- Das neue Immobiliarsachenrecht und Folgen für den Verwalter von Stockwerkeigentum

- Die Begründung von Stockwerkeigentum: Grundlagen (Strukturierung des Stockwerkeigentums, Begründungsakt, Dienstbarkeiten, Reglement, usw.

- Risiken von Begründung von Stockwerkeigentum vor Fertigstellung des Gebäudes

- Übernahme der Verwaltung: Fallstricke und Stolpersteine bei neuerstelltem oder bestehendem Stockwerkeigentum.

- Übung zur Begründung von Stockwerkeigentum

- Konflikte innerhalb der Gemeinschaft bis zum Ausschluss eines Stock- werkeigentümers: Rolle und Aufgaben des Verwalters 

 

Über 55 Teilnehmer zeigten auf, dass das Interesse an Fortbildungsveranstaltungen ein echtes Bedürfnis ist. Die Fachkammer plant, die Reihe "Fit für Stockwerkeigentum" fortzusetzen.