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09.01.2018

Erneute Telefonstörung SVIT Schweiz

Geschätzte SVIT Interessierte und Mitglieder. Die IP-Festnetz Telefonie des SVIT Schweiz ist...

07.12.2017

OWI Herbst 2017: Anhaltende Überproduktion am Schweizer Mietwohnungsmarkt

Der Mietwohnungsmarkt der Schweiz entspannt sich weiter. Die Insertionszeiten auf...

 

Meisterlich und familiär

Der SVIT Bern traf sich zur Generalversammlung 2017 erstmals in der Berner Postfinance Arena. Wo gewöhnlich Eishockeyfans für Stimmung sorgen, wurde Präsident Andreas Schlecht mit grossem Applaus wiedergewählt.

   

Warm-up. Der herbstliche Platzregen hatte sich verzogen, die Sonne lachte wieder vom klaren Himmel und farbige Beachflags wiesen unfehlbar den Weg – alles bereit für die Generalversammlung des SVIT Bern, die dieses Jahr an nicht ganz alltäglicher Stätte ausgetragen wurde: «Herzlich willkommen im Meistertempel!», begrüsste Andreas Schlecht, Präsident des SVIT Bern, «seine» Mitglieder, die besten Lehrabgängerinnen, die Sponsoren sowie die Vertreter des SVIT Schweiz und des Verbands Berner KMU im Heimstadion des SC Bern.

 

Anpfiff. «Nach früheren Generalversammlungen in der Cinématte treffen wir uns heute zum ersten Mal im Haus des amtierenden Eishockey-Schweizermeisters – auch hier geht regelmässig der Film ab!», eröffnete Andreas Schlecht launig die Versammlung in der «Energie Lounge» mit Sicht aufs Eisfeld. Er dankte den Anwesenden für Ihr Engagement und verwies charmant aufs Abendessen: «Sollte jemand, der sich nicht angemeldet hat, spontan Hunger verspüren, so ist das kein Problem: Gekocht ist sicher genug!»

 

Geschlossene Reihen. Nach dem filmreifen Einstieg ging es – der Location entsprechend – sportlich weiter durch die Traktanden. Nach einstimmiger Wahl des Stimmenzählers und ebensolcher Genehmigung des Protokolls der letztjährigen Generalversammlung stand der Jahresbericht 2016/2017 zur Debatte, der in neuem Gewand präsentiert wurde – «nicht hochglänzend, aber ansprechend und sauber zusammengefasst», wie Andreas Schlecht kommentierte. Und sogleich gab er Entwarnung: «Keine Angst, ich verzichte aufs Vorlesen...». Auch hier bewies der SVIT Bern Geschlossenheit und verabschiedete den Jahresbericht einstimmig.

 

Positiver Score. Vorstandsmitglied und Finanzverantwortlicher Daniel Schmid erläuterte unterhaltsam die Jahresrechnung – nicht ohne Hinweis darauf, dass diese für den neuen Jahresbericht erstmals nach 19 Jahren in kompakterer Form aufbereitet worden sei. Das sei ihm als Zahlenmensch natürlich schon etwas schwergefallen, schmunzelte er – Interessierten stehe die «Langversion» auf jeden Fall jederzeit zur Verfügung. Die Verbandsrechnung 2016/2017 schliesst mit einem Plus von rund 7'000 Franken. «Wir dürfen Freude haben», erklärte Daniel Schmid, sei doch ein Defizit budgetiert gewesen. Das positive Ergebnis ist laut Schmid vor allem auf eine Reduktion des Verwaltungsaufwands sowie auf eine erfreuliche Entwicklung des Kurswesens wie auch der Finanzmärkte zurückzuführen. Beim Blick auf das Budget fürs Verbandsjahr 2017/2018 konnte der Kassier verkünden, dass die Höhe der Mitgliederbeiträge unverändert bleibe – und man wiederum vorsichtig budgetiert habe. Der positive finanzielle Score wurde von der Generalversammlung mit einstimmiger Genehmigung der Verbandsbuchhaltung und Erteilung der Décharge gewürdigt.

 

Winning Team. «Es freut mich sehr, dass im Vorstand keine Demissionen zu verzeichnen sind», erklärte Präsident Andreas Schlecht unter dem Traktandum «Wahlen» und stellte sich selbst statutengemäss zur Wiederwahl. «Es wäre toll, die Arbeit mit meinem starken Vorstandsteam fortführen zu können», sagte er. «Wir haben ein reich befrachtetes Tätigkeitsprogramm und wissen dank des jeweils rasch erstellten Sitzungsprotokolls immer ganz genau, was zu tun ist», meinte er mit Witz. «Ein grosses Dankeschön meinen Kolleginnen und Kollegen im Vorstand für ihren Einsatz und für ihre Bereitschaft, stets auch auf präsidiale „Querschüsse“ und Ideen einzugehen.» Vizepräsident Daniel Krebs schritt zur Durchführung der Wahl – und verlieh dem Geschäft eine Prise amerikanische Wahlkampfatmosphäre: «Vote Schlecht Andreas for President», war auf dem Schild zu lesen, das er in die Höhe hob – und so taten es ihm die zahlreichen Sympathisanten gleich. Per Akklamation wurde Präsident Andreas Schlecht bravourös im Amt bestätigt. «Ich freue mich auf die Zukunft – es fägt!», schloss dieser seinen Dank.

 

Momentum. Andreas Schlecht nutzte das Momentum und blickte dynamisch aufs vergangene Verbandsjahr zurück – und ebenso nach vorne. Er orientierte über die effiziente Jobbörse svitjobbook.ch, über die attraktive Immobilienzeitung immobest, über die Neuauflage der SVIT-Formulare, über die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Feusi Bildungszentrum Bern im Bereich der Weiterbildung und schliesslich über das Aktionsprogramm immofuture zur Förderung des Branchennachwuchses. Er legte den anwesenden Mitgliedern ans Herz, sich tatkräftig für immofuture einzusetzen und Lehrstellen zu schaffen: «Alle sprechen von Zukunft», so Andreas Schlecht, «wir müssen aber auch konkret etwas dafür tun, damit wir im Betrieb kompetente Nachfolgerinnen und Nachfolger aufbauen können – das ist entscheidend für die ganze Branche», so sein flammender Appell.

 

Erfolgreiche Nachwuchsabteilung. Vorstandsmitglied Iris Gubler konnte den Steilpass zum Stichwort «Nachwuchs» gleich aufnehmen und mit Freude die besten Lehrabgängerinnen des Jahrgangs 2017 für ihre hervorragenden Leistungen auszeichnen. Im 1. Rang mit Note 5,5: Iliana Scheidegger, Marfurt AG; im 2. Rang ex aequo mit Note 5,3: Debora Lehmann, Livit AG, und Yaël Uehlinger, Immobilien-Zentrum Schmid AG. Die Geehrten erhalten einen Weiterbildungsgutschein im Wert von 1000 Franken – im Immobilienbereich warten bekanntlich zahlreiche, vielseitige Weiterentwicklungsmöglichkeiten!

 

Gemütliche Overtime. Nach der Grussbotschaft und Berichterstattung von Christine Fürst, Vertreterin des SVIT Schweiz, sowie diversen Voten unter dem Traktandum «Verschiedenes» – etwa zur Idee eines eigenen Fachausweistitels für Bewirtschafterinnen und Bewirtschafter von Stockwerkeigentum – konnte Andreas Schlecht nach ziemlich genau 60 Minuten die meisterlich-souverän durchgeführte Generalsversammlung des SVIT Bern als geschlossen erklären und zum informellen Teil überleiten. Für angeregte Gespräche und gemütliches Beisammensein bot die «Overtime» bei feinem Apéro und festlichem Abendessen den perfekten, familiären Rahmen.

 

Kaspar Abplanalp, Kommunikationsberater und Partner der Agentur diff. Kommunikation AG. www.diff.ch