Newsletter 2. März 2009

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Sie erhalten heute den SVIT-Newsletter mit neuen Informationen für die Immobilienwirtschaft. Diesen Newsletter erhalten aktuell 2326 Abonnenten.

 

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Ihr SVIT Schweiz

Mietrechtsrevision wird trotz Mängel weiterverfolgt


Die zuständige Rechtskommission des Nationalrates will die ungenügende Vorlage des Bundesrates zur Revision des Mietrechts nicht nachbessern. Sie hat zwei Rückweisungsanträge an den Bundesrat abgelehnt.

 

SVIT-Präsident Urs Gribi (Bild) konnte der Rechtskommission an einer Anhörung die Gründe darlegen, die aus Sicht der Schweizer Immobilienwirtschaft gegen die vorliegende Mietrechtsrevision sprechen. Der SVIT wehrt sich gegen die Absicht des Bundesrates, die Mieten an einen neuen, nicht etablierten Warenkorb zu knüpfen und die Indexierung lediglich auf 80 Prozent festzulegen. Vermieter- und Mieterorganisationen hatten sich zuvor auf eine 100-prozentige Anbindung an den Landesindex der Konsumentenpreise geeinigt, was vom Bundesrat aus unerklärlichen Gründen übergangen wurde.

 

In der Rechtskommission hatte sich deshalb eine starke Minderheit gegen die Vorlage des Bundesrates ausgesprochen, war aber mit ihren Anträgen unterlegen. Die Rechtskommission wird nun die Detailberatung fortführen und die Vorlage zuhanden des Parlaments vorbereiten. Die Debatte im Erstrat ist frühestens für die Sommersession 2009 geplant.

 

Der SVIT Schweiz wird die Vorlage weiter intensiv verfolgen und die Forderungen der Immobilienwirtschaft an geeigneter Stelle einbringen.

 

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Bausparen kommt vors Volk

Die Zwillingsinitiative des Hauseigentümerverbandes Schweiz HEV, die aus zwei voneinander unabhängigen eidgenössischen Volksinitiativen in den Bereichen Eigenmietwertbesteuerung und Bausparen besteht, ist vor kurzem gültig zustande gekommen: Die Eigenmietwert-Initiative «Sicheres Wohnen im Alter» mit 111’861 gültigen Unterschriften, die Bausparinitiative «Eigene vier Wände dank Bausparen» mit 120’460 gültigen Unterschriften.

 

Der Bundesrat hat beschlossen, dem Parlament zu beantragen, die Bausparinitiative ohne Gegenvorschlag abzulehnen. Dies mit der Begründung, dass das Wohneigentum bereits ausreichend gefördert werde. Enttäuscht über die Ablehnung des Bundesrates zeigt sich der Hauseigentümerverband Schweiz. Bei der Einführung des Bausparens handle es sich um ein echtes Bedürfnis der Bevölkerung. Neben der Volksinitiative des Hauseigentümerverbandes hat auch die «Schweizerische Gesellschaft zur Förderung des Bausparens» eine Volksinitiative eingereicht, welche die Möglichkeit zur Einführung des steuerlich geförderten Bausparens verlangt. Zudem sind auf parlamentarischer Ebene im Moment mehrere Vorstösse zum Bausparen hängig.

 

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Gegen Initiativen von Franz Weber

Die Raumplanungskommission (UREK) des Nationalrates will keine zu radikalen und zu starren Rezepte gegen den Zweitwohnungsbau und gegen den Bau von Grossanlagen. Sie stellt sich gegen zwei Volksinitiativen des Umweltschützers Franz Weber.

 

Das Volksbegehren "Schluss mit dem uferlosen Bau von Zweitwohnungen" will den Anteil der Zweitwohnungen pro Gemeinde ungeachtet der Nationalität des Käufers auf 20 Prozent beschränken. Nach Ansicht der UREK-Mehrheit drohe bei einer starren Beschränkung eine Verlagerung des Zweitwohnungsbaus in Gemeinden mit einer tieferen Quote.

Die UREK hält auch nichts davon, Grossanlagen nur noch zuzulassen, wenn gesamtschweizerisch aus bildungs- oder gesundheitspolitischer, aus natur- oder landschaftsschützerischer Sicht ein dringendes Bedürfnis besteht. Sie sagte deutlich Nein zur Initiative "gegen den masslosen Bau umwelt- und landschaftsbelastender Anlagen".

 

Auf Eis gelegt wurde zudem die Teilrevision des Raumplanungsgesetzes (RPG), die der Bundesrat Ende 2007 als flankierende Massnahme zur Abschaffung der Lex Koller über den Grundstückerwerb durch Personen im Ausland vorgelegt hatte. Die UREK will das Zweitwohnungsproblem beim Raumentwicklungsgesetz angehen, das in der Vernehmlassung ist und das RPG ablösen soll.

 

Immobilia


Die nächste Ausgabe der Zeitschrift Immobilia erscheint am 9. März 2009. Das Dossier widmet sich dem Thema "Hochhäuser".

 

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Bildung

Immobilienrecht: Alle Immobilienfachleute brauchen für ihre Arbeit ein solides juristisches Wissen, um erfolgreich Aufträge auszuführen und effizient zu arbeiten. Sei es als Bewirtschafter, Vermarkter, Architekt, Unternehmer, Berater oder generell als Immobiliendienstleister. Das einmal in einem Fachlehrgang erworbene Wissen muss ständig erneuert und aufgefrischt werden. Dies gilt insbesondere für den Rechtsbereich. Neue Gesetze und Gesetzesänderungen sind gerade in der letzten Zeit eingeführt worden und die Rechtsprechung passt sich laufend diesen neuen Rahmenbedingungen und Bundesgerichtsentscheiden an.


Dieses neu konzipierte Intensivseminar ist speziell auf diese Bedürfnisse zugeschnitten.
Die Referenten sind allesamt auf Immobilienrecht spezialisiert und haben daher auch
einen engen Bezug zu Praxisfällen.


Das mehrtägige Intensivseminar beginnt am 25. April in Zürich.

Mehr Informationen finden Sie hier (pdf).

 

 

Alle aktuellen Seminare der SVIT Swiss Real Estate School finden Sie hier.

 

Informieren Sie sich über das Angebot des neuen Swiss Real Estate Institute.

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Energieeffizienz

Nationales Gebäudesanierungsprogramms ab 2010: Die Der Bundesrat hat sich erneut für ein längerfristiges, nationales Gebäudesanierungsprogramm ausgesprochen. Das UVEK wird nun die Vorbereitungsarbeiten für ein nationales Gebäudesanierungsprogramm gemeinsam mit den Kantonen weiter vorantreiben. Der Bundesrat wird sich zur Frage der Finanzierung des Programms erst im Rahmen der Botschaft zum neuen CO2-Gesetz definitiv festlegen.

 

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Immobilienwirtschaft


Eines der grössten Schweizer Immobilienprojekte geplant: Unique (Flughafen Zürich AG) lanciert die Entwicklung eines neuen Grossprojektes am Flughafen Zürich. In Gehdistanz zum Terminal wird eine hochwertige Überbauung für Dienstleistungen mit einer Nutzfläche von rund 200'000m2 geplant. Sie trägt den Namen "The Circle at Zurich Airport".

 

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Veranstaltungen

SVIT-Mitgliederorganisationen. Alle Veranstaltungen finden Sie hier.

International

Deutscher Immobilientag des IVD 2009. Der Kongress findet am 14./15. Mai 2009 im Hotel Grand Elysee in Hamburg statt und steht unter dem Motto "Zukunftsstrategien für Immobilienunternehmen".

  

Mehr Informationen finden Sie hier.

 

Impressum

 

Herausgeber:

SVIT Schweiz

Giessereistr. 18

8005 Zürich

info@svit.ch

Redaktion:

swissaffairs Communications, 8906 Bonstetten

Telefon 044 7603570

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