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Deutschland: Acht von zehn Erbschaften werden Immobilien sein
Auf Deutschland rollt eine Immobilien-Erbschaftswelle zu. Bei den vererbten Vermögensklassen wird sich das Gewicht von Geldvermögen zu Immobilien verschieben. Das hat das Institut Allensbach in einer bundesweiten und repräsentativen Umfrage herausgefunden, die der Auftraggeber Postbank am heutigen Mittwoch vorstellt. Dies könnte Bewegung in den Immobilienmarkt bringen, denn die geerbte Immobilie wird künftig zunehmend weniger selbst genutzt. Allensbach befragte sowohl Personen, die bereits Vermögenswerte geerbt haben, als auch solche, die möglicherweise in Zukunft etwas erben werden. Die Deutschen, so das Fazit der Befragung, sind heute schon ein "Volk von Erben" - jeder dritte hat sich bereits über eine Hinterlassenschaft freuen können. Und künftig ist damit zu rechnen, dass die Größenordnung der vererbten Vermögen noch zunimmt.
Eine der wichtigsten Erkenntnisse der Befragung war der deutliche Anstieg der zu erwartenden Immobilien-Erbschaften. Derzeit geben ca. 38% der Deutschen an, Grundbesitz geerbt zu haben, über 70% der Nennungen bezogen sich dabei auf Eigenheime. Die meisten Erbfälle erfolgen zurzeit jedoch noch aus Geldvermögen – drei von vier Deutschen haben bereits Geld geerbt, knapp zwei Drittel rechnen damit in der Zukunft. Dieses Verhältnis wird sich deutlich verschieben, da die Zahl der Immobilienübertragungen stark steigen wird.
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