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11.05.12

Raumkonzept Schweiz: Bereit für politische Entscheidungen

Das Raumkonzept Schweiz ist bereit für die politische Beschlussfassung. Seine Ziele sind ein...

25.04.12

IAZI und ImmoScout24 lancieren ersten Realtime Immobilienindex

ImmoScout24 und IAZI lancieren gemeinsam den ersten Realtime Immobilienindex auf der Basis der im...

 

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Dienstag, 07. Juni 11

„Keine Blase, sondern Boom“

Der Schweizer Wohnimmobilienmarkt befindet sich gegenwärtig im Boom-Bereich und nicht bereits in einer Blase. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der Grossbank UBS. Der UBS Swiss Real Estate Bubble Index lag im 1. Quartal 2011 bei 0,63, was der Stufe „Boom“ entspricht und kein erhöhtes Risiko einer schweizweiten Korrektur anzeigt. Erst ab einem Indexstand grösser 1 stuft die UBS den Markt als riskant ein. Den Höchstwert von 2,5 Punkten erreichte der Index zu Beginn der 1990er Jahre auf dem Höhepunkt der letzten schweizerischen Immobilienblase. 


Neben dem UBS Swiss Real Estate Bubble Index publiziert UBS Wealth Management Research eine regionale Risikokarte, in der Risikoregionen und potenzielle Risikoregionen angezeigt werden. Diese werden als Regionen definiert, von denen ein substantielles Risiko für den Schweizer Immobilienmarkt ausgeht. Berücksichtigt wurde dabei die relative volkswirtschaftliche Bedeutung und sowie das Korrekturpotenzial der regionalen Eigenheimpreise. Die Selektion der Risikoregionen ist direkt an den UBS Swiss Real Estate Bubble Index gekoppelt.


Derzeit gelten die Regionen Zürich, Genf und Lausanne aufgrund ihrer nationalen Bedeutung zu den riskantesten Regionen der Schweiz; weitere grössere Risiken gehen von den bedeutenden Agglomerationsregionen Zug, Pfannenstil, March, Vevey, Nyon und Zimmerberg aus.


„Der Schweizer Immobilienmarkt ist gesund“, meldet auch das Finanzportal GeVestor. Überdurchschnittliche Renditen seien immer noch möglich. Zum einen seien Schweizer Immobilien solide finanziert. Dank restriktiver Vorschriften seien die Schweizer Banken trotz niedriger Leitzinsen mit der Vergabe von Immobilienkrediten nach wie vor vorsichtig, was gegen das Entstehen einer Spekulationsblase spreche. Zudem wird auf die Bevölkerungszunahme verwiesen und den Umstand, dass die meisten Zuwanderer hochqualifiziert seien, gut verdienten und damit potenzielle Immobilienkäufer sind: In der Schweiz sei weiterhin mit einer steigenden Nachfrage nach Immobilien zu rechnen.

 

Quelle