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US-Hedgefonds wollen von Leerverkäufen in China profitieren
An der Wall Street mehren sich die Stimmen, die vor einem Platzen der Immobilienblase in China warnen. Einige Hedgefonds-Manager positionieren sich in Leerverkäufen auf dem chinesischen Immobilienmarkt. Zu diesen Fondsmanagern gehören Hugh Hendry, James Chanos und Mark Hart.
Der Hedgefonds-Manager James Chanos, der den grossen Betrug bei der Pleitefirma Enron vorhergesagt hatte, kommentierte im letzten Januar den chinesischen Immobiliensektor: "Die Blase wird eher früher als später platzen. China ist tausendmal schlimmer als Dubai."
Er ist nicht allein. Der 41-jährige Fondsmanager Hugh Hendry von Eclectica Asset Management hat den Fonds "distressed China fund" gegründet. Wenn die Konkurrenzfähigkeit Chinas sänke, könnten die Anleger in den Fonds einen mehrfachen Gewinn bekommen, verspricht Hendry.
Ausserdem hat der amerikanische Hedgefonds-Manager Mark Hart der Hedgefonds-Gesellschaft Corriente Advisors seinen Kunden auch einen Hedgefonds angeboten, der auf das Platzen der chinesischen Immobilienblase wettet – China Opportunity Master Fund. China sei kein "Wachstumsmotor für die Weltwirtschaft", sondern ein "enormes Ende", behauptete Hart einmal. Er hatte bereits die Immobilienkrise der USA und die Schuldenkrise der Eurozone vorhergesagt und profitierte sehr davon.