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Dienstag, 10. Mai 11

Für eine freie Eigentums- und Wirtschaftsordnung

Der Schweizerische Verband der Immobilienwirtschaft SVIT Schweiz setzt sich dafür ein, dass auch im Immobiliensektor eine freie Eigentums- und Wirtschaftsordnung Vorrang behält. Massive regulatorische Eingriffe, wie sie heute von der SP Schweiz präsentiert wurden, schiessen aus Sicht des SVIT Schweiz am Ziel vorbei und werden klar abgelehnt.

Zürich, 10. Mai 2011 – Die von der SP vorgeschlagenen flankierenden Schutzmassnahmen für den Wohnungsmarkt oder Sonderwohnzonen sind aus Sicht der Schweizer Immobilienwirtschaft untauglich. Sie widersprechen zudem einer freien Eigentums- und Wirtschaftsordnung. Günstigere Mieten erzielen kann man vielmehr mit marktunterstützenden politischen Rahmenbedingungen, die es erlauben, ein grösseres Angebot zu schaffen: die Bauzonen um 20 Prozent ausdehnen, neues Bauland einzonen oder fiskalische Hürden abbauen. Damit wäre den Mietern aus Sicht des SVIT Schweiz viel eher geholfen als mit neuen regulatorischen Eingriffen.

Als unangebracht und unnötig pauschalisierend erachtet es der SVIT Schweiz, wie führende SP-Parteivertreter eine ganze Wirtschaftsbranche neuerdings wieder als „Spekulanten“ bezeichnen und ihnen unlautere Geschäftsabsichten unterstellen. Dabei werden die volkswirtschaftliche Bedeutung der Immobilienbranche, ihre Rolle als Arbeitgeber für Zehntausende von Mitarbeitenden und als Ausbildungsbetriebe von Lernenden in mehreren Berufen sowie die grossen Anstrengungen der Branchenverbände schlicht ausgeblendet. Stattdessen werden alte Feindbilder herbei beschworen und es wird damit auch der seit vielen Jahren anhaltende Mieterfrieden in der Schweiz aufs Spiel gesetzt. Aus Sicht des Schweizerischen Verbandes der Immobilienwirtschaft SVIT Schweiz ist dies auch in einem Wahljahr nicht statthaft.