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17.10.14

Schweizer Immobilienmarkt hat sich etwas abgekühlt

Die Massnahmen gegen eine Überhitzung des Immobilienmarktes in der Schweiz scheinen zu wirken: Die...

13.10.14

Schweizer Immobilienwirtschaft ist zentral für die Volkswirtschaft

Die Immobilienwirtschaft ist ein wichtiger Bereich der Schweizer Volkswirtschaft. Erstmals wird...

 

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News

Montag, 19. Mai 14

Schweizer Immobilienblase verflüchtigt sich

Eine neue Studie entkräftet die Blasen-Befürchtungen für den Schweizer Immobilienmarkt. Über das weitere Preisszenario gehen die Meinungen der Experten allerdings weit auseinander.

Immobilien in der Schweiz sind zurzeit fair bewertet. Dies berichtet die «Schweiz am Sonntag» mit Verweis auf eine Studie des Immobilienberaters Knight Frank.

In neun von 27 Ländern, darunter der Schweiz, seien Immobilien zurzeit korrekt bepreist, weil sich die beiden verwendeten Indikatoren in der Nähe des langfristigen Durchschnitts befänden. Zu den weiteren Ländern, die als korrekt bewertet angesehen würden, zählten Italien, Österreich oder die USA. Überbewertet seien die Immobilien in Norwegen, Kanada, Belgien oder Frankreich.

Raiffeisen-Chefökonom Martin Neff bestätigt dem Blatt gegenüber die Einschätzung. Er verweist auf den «Housing Affordability Index» der Bank. Dieser zeigt auf, wie viele jährliche Haushaltseinkommen für den Erwerb einer Eigentumswohnung mit 99 Quadratmetern aufgewendet werden müssen. Derzeit liege dieser Wert bei acht Haushaltseinkommen. «Das entspricht in etwa dem langjährigen Durchschnitt», sagt Neff der Zeitung.

Preiseinbruch versus sanfte Landung

Diese Woche präsentierte auch das Beratungsunternehmen PwC eine Studie zum Immobilienmarkt und prognostizierte je nach Zinsentwicklung und Bevölkerungswachstum einen Einbruch der Immobilienpreise zwischen 10 und 15 Prozent in den nächsten drei Jahren. UBS-Ökonom Claudio Saputelli sagt dem Blatt, dieses Szenario sei unwahrscheinlich. In gewissen Regionen sei allerdings eine Korrektur in dieser Grössenordnung denkbar.

Auch Pirmin Bischof, CVP-Ständerat und Finanzpolitiker sagt der «Schweiz am Sonntag», er halte das Szenario der sanften Landung für wahrscheinlich. Gleichzeitig gebe es aber heute gewisse Parallelen zur letzten Immobilienblase Ende der 80er respektive Anfang der 90er-Jahre. Das Zinsniveau sei bereits seit langer Zeit aussergewöhnlich tief. «Ich traue dieser Lage nicht», wird Bischof zitiert.  

Immobilienpreise sinken bereits

Gemäss einer neuen Auswertung von UBS Research seien im ersten Quartal 2014 die Preise von Eigentumswohnungen in 52 Prozent aller Schweizer Gemeinden gefallen. Noch häufiger seien die Preisrückgänge bei Einfamilienhäusern: In 57 Prozent aller Gemeinden verloren diese an Wert, wie der «SonntagsBlick» berichtet. Unter Druck gekommen sind die Preise vor allem in der Westschweiz und in Tourismusregionen von Wallis und Graubünden. Aber auch in Zürich gaben die Preise von Einfamilienhäusern leicht nach.

«Die Luft am Immobilienmarkt ist draussen», kommentiert UBS-Experte Saputelli die Entwicklung. Ansgar Gmür, Direktor des Hauseigentümerverbandes, sagt: «Die Party ist vorbei. Es wird nicht mehr alles teurer am Immobilienmarkt.» Gmür rät Immobilienkäufern zur Geduld: «Bald kommen noch mehr Angebote auf den Markt.»

Dezidiert anderer Meinung ist die Schweizerische Nationalbank: Sie warnt weiter vor einer Immobilienblase und fordert von den Banken eine höhere Eigenmittelunterlegung der Hypothekarkredite. 

 

http://www.handelszeitung.ch/konjunktur/schweizer-immobilienblase-verfluechtigt-sich-613329