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27.08.14

Gefahr einer Immobilienblase in der Schweiz gesunken

Im Schweizer Immobilienmarkt ist es zu einer Entspannung gekommen: Laut einer gemeinsamen...

20.08.14

Nein-Komitee warnt vor Eingriff ins Eigentum durch PBG-Revision

Ein überparteiliche Komitee, dem auch der SVIT Zürich angehört, warnt vor den Folgen der Vorlage zu...

 

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News

Freitag, 25. April 14

Mythen aus der Immobilienvermarktung

Aberglaube oder statistisch erhärteter Fakt? Das Immobilienportal homegate.ch hat seine Kunden zu den am häufigsten verbreiteten Mythen aus der Branche befragt und anschliessend seine umfangreichen Daten rund um die auf dem Portal geschalteten Inserate analysiert, um die Behauptungen zu überprüfen.

 

Die untersuchten Mythen ranken sich um offene Küchen, günstige Wohnungen, die Zahlungsbereitschaft von Mieterinnen und Mieter sowie die Gewichtung der Prioritäten bei Wohnfläche und Lage.

Mythos 1: Geschlossene Küchen sind out, der moderne Mensch lebt in der offenen Wohnküche.

Der Fakt: Es kommt darauf an! Bei der Diskussion offene versus geschlossene Küche stellt sich heraus, dass die Grösse der Wohnung, beziehungsweise die Anzahl Zimmer entscheidend Einfluss nimmt. Wohnungen mit vier Zimmern wurden in der untersuchten Inserate-Stichprobe schneller vermietet, wenn sie eine offene Wohnküche hatten, als wenn diese abgeschlossen war. Nicht so bei 2-Zimmerwohnungen, wo eine geschlossene Küche als zusätzlicher Raum zum Schlaf- und Wohnzimmer der Einbauküche im Wohnzimmer bevorzugt wird oder bei 3-Zimmerwohnungen, wo eine grosse offene Küche einem abgetrennten Wohnzimmer Konkurrenz macht und letztlich die Zahl der Zimmer auf zwei reduziert.

Mythos 2: Nur Wohnbaugenossenschaften vermitteln günstigen Wohnraum

Der Fakt: Falsch! Die Inserate von homegate.ch decken auf, dass auch viele Private günstige Wohnungen anbieten. Die Menge, in der auf homegate.ch ähnlich günstige oder sogar günstigere Wohnungen als über Genossenschaften vermittelt werden, unterscheidet sich allerdings je nach Stadt und Quartier. Für Basel, zum Beispiel, kann der Mythos mit der untersuchten Stichprobe nicht bestätigt werden. Die zur selben Zeit von Wohnbaugenossenschaften über deren Webseite inserierten Wohnungen waren mindestens gleich teuer oder teurer als Wohnungen, die aus derselben Bauepoche im selben Quartier von Privaten auf homegate.ch inseriert wurden. Auch in der Stadt Zürich vermitteln Private im selben Quartier Wohnungen aus derselben Bauepoche zu ähnlichen Preisen. Allerdings sinkt das Angebot preisgünstiger Wohnungen generell, sobald die Lage besser wird. Für Lausanne trifft der Mythos für die untersuchten Wohnungen weitgehend zu. Trotzdem: Nur wenige Private vermittelten in den letzten Jahren ähnlich günstige Wohnungen, wie die in der Stichprobe untersuchten angebotenen Wohnungen der Baugenossenschaften.

Mythos 3: An attraktiven Orten wird jeder Preis für eine Mietwohnung gezahlt

Der Fakt: Richtig – jedenfalls an den urbanen Hotspots! Der Mythos trifft insofern zu, dass die Schmerzgrenze in den letzten fünf Jahren bei den auf homegate.ch vermittelten Wohnungen bis auf 18‘000 Franken monatliche Miete für eine Wohnung stieg. Die hohe Zahlungsbereitschaft verteilt sich auf verschiedene Orte in den urbanen Hotspots der Deutsch- und Westschweizer Metropolitanregionen. Mit Abstand an der Spitze steht die Stadt Zug, gefolgt vom Quartier Cité – Centre in Genf, dem Kreis 5 in der Stadt Zürich und der stadtnahen Gemeinde Küsnacht am Zürichsee. Teure Wohnungen zeichnen sich mit Blick auf den Zürichsee, den Lac Lémanique, den Vierwaldstättersee oder den Lago Maggiore aus und warten zwischen zwei Tagen und einigen Monaten auf eine neue Mieterin oder einen neuen Mieter. Das «Privileg» der hohen Zahlungsbereitschaft (monatlich über CHF 5000 Miete), trifft allerdings gerade einmal auf ein Prozent des gesamten Wohnungsangebots, das auf homegate.ch vermittelt wird, zu.


Mythos 4: Die Lage einer Wohnung ist wichtiger als mehr Wohnfläche zum gleichen Preis an anderer Lage

Der Fakt: Stimmt! Die Insertionsdaten von homegate.ch bestätigen, dass der Spruch «Lage, Lage, Lage» aus der Immobilienwirtschaft stimmt. Selbst wenn zum selben Preis an schlechterer Lage eine sehr viel grössere Wohnung gemietet werden kann, wird die deutlich kleinere Wohnung an der besseren Lage schneller vermietet. Einzig 2.5-Zimmerwohnungen funktionieren nach einer eigenen Logik: Sie sind so begehrt und so rar, dass Einpersonenhaushalte sie in allen Grössen, egal an welcher Lage, dem Vermieter aus der Hand reissen.

 

www.homegate.ch