Der Anteil der leerstehenden Mietwohnungen ist mit 2,7% deutlich grösser als die vom Bundesamt für Statistik ausgewiesene Leerstandsziffer.

Der Anteil der leerstehenden Mietwohnungen ist deutlich grösser als die vom Bundesamt für Statistik (BfS) ausgewiesene Leerstandsziffer. Schweizweit standen Mitte Jahr 2,7% aller Mietwohnungen leer. Dies entspricht einem Anstieg gegenüber dem Vorjahr um 0,1 Prozentpunkte. Zu diesem Ergebnis kommen Berechnungen des Immobilien-Beratungsunternehmens Wüest Partner im Auftrag des SVIT Schweiz. Damit liegt die Leerstandsziffer lediglich in den Kantonen Basel-Stadt, Genf, Zug und Zürich unter der Marke von 1,5%, die landläufig als Grenzwert für Wohnungsmangel bezeichnet wird. In mehreren Kantonen hat der Leerstand im Mietwohnungssegment mittlerweile besorgniserregende Werte erreicht. Die anhaltende Entspannung in der überwiegenden Zahl der Kantone kommt auch in der Entwicklung der Anfangsmietzinse zum Ausdruck. Diese verharren seit Anfang 2016 an Ort. Das BfS hat per 1. Juni 2019 eine Leerstandsziffer für Miet- und Eigentumswohnungen von 1,66% (1,62%) ermittelt. Grund für die grosse Abweichung der beiden Erhebungen ist der sehr tiefe Leerstand im Segment für Wohneigentum.

Die Daten zur Leerstandsquote im Mietwohnungsbereich können Sie hier rechts herunterladen.

Leerstandsquote von Mietwohnungen

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